Wachsschmelzen
Der Wachs unserer Bienen ist ein wertvoller Rohstoff.
Es gilt daher diesen zu gewinnen und zur Weiterverarbeitung
aufzubereiten.
Denn aufbereiteter Wachs kann in Blöcken gelagert
werden. Die Wachsmotte hat keinen Spass an gereinigten
und sauberen Wachsblöcken.
Wie stellt man die her?
Nicht immer ganz unproblematisch, denn vielfach sind
die Waben die eingeschmolzen werden nicht einfach sauber.
Futterreste, Bienenbrot, Drohnenwaben (mit Inhalt, je
nach betriebsweise), ergeben doch einen üblen Mix.
Zuerst muss man sich Gedanken darüber machen,
was wollen wir mit dem Wachs?
Wichtiger Hinweis
Wabenmaterial aus einem Bestand
mit Faul- oder Sauerbrut gehören zwingend in die
Verbrennung.
Diesen Schritt wird der Bieneninspektor auf jeden Fall
anordnen!
Rückgabe in den Fachhandel
Das ist in Form von Altwaben möglich, die Entschädigung
ist gering.
Auch alte Futterwaben werden nicht gerne genommen.
Mehr oder weniger sauberes Blockwachs und Wachs aus
dem Sonnenwachsschmelzer ergeben eine bessere Entschädigung,
bzw. Tausch gegen Mittelwände.
Dieses Vorgehen ist bei kleineren Mengen durchaus sinnvoll.
Eigener Kreislauf
Beim eigenen Wachskreislauf wird der Wachs von den
eigenen Völkern gesammelt und durch einen Fachbetrieb
wieder in Mittelwände umgearbeitet.
Dieses Verfahren wird immer verbreiteter, da jeder
Imker weiss welche Stoffe er ins Bienenvolk einbringt.
Ein weiterer Faktor ist die mehr oder weniger freie
Wahl des Zellenmasses.
Für Imker in der Schweiz nicht immer einfach an
Mittelwände mit Kleinzellen zu gelangen, aber es
ist machbar.
Fortsetzung folgt!
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