Verein Hinterthurgauer Bienenfreunde

 

 

 

 

Jungimkerkurs / Grundkurs

Der Jungimkerkurs 2018/2019 ist gestartet.

Es ist keine Teilnahme mehr möglich.

Bei Interesse an einer Ausbilldung besteht die Möglichkeit in einer anderen Sektion einen Ausbildungsplatz zu finden.

Eine Übersicht der Kurse finden Sie hier: Imkerkurse

 

 

Die allgemeine Frage ...........

Wie werde ich Imkerin oder Imker?

Am besten durch den Besuch eines Grundausbildungskurses in Bienenhaltung. Alle lokalen Bienenvereine bieten regelmässig solche Kurse an. Diese dauern zwei Jahre und während den 18 Lektionen (meist am Samstag) à 3 Stunden erhält man eine umfassende Einführung in die Imkerei.


Suchen Sie sich einen Verein in der Nähe Ihres Wohnortes, dann lernen Sie die Imker in Ihrer Region kennen.
Kurse unserer Nachbarvereine sind beim VDRB ausgeschrieben.

 

Einführung in die Imkerei

Hier haben wir ein "Online-Buch" welches einiges über die Imkerei beschreibt und einige wichtige Punkte erklärt werden.

 

Voraussetzungen

Imkerei ist etwas für Jede und Jeden. Die wichtigste Voraussetzung ist, man muss Spass daran haben. Imkerei findet in der Natur statt.
Man sollte sich in der Natur wohl fühlen und keine Angst vor krabbelnden Tieren haben. Imkerei kennt keine Altersgrenze.
Häufig finden Menschen zur Imkerei, wenn die eigenen Kinder flügge werden. Imkerei ist ein Hobby, das man gut neben der Arbeit und später als Rentner oder Rentnerin betreiben kann.
Es gibt auch Menschen, die finden früh zur Imkerei. Oft beginnen sie mit einem Grundkurs in einem Imkerverein (Ausbildung)

Aufwand an Zeit und Geld

„Wie viel Zeit und Geld kostet mich die Imkerei?“
Pauschal ist diese Frage nicht zu beantworten. „Wie viel Imkerei wollen Sie?“, ist die passende Gegenfrage.

Hobby-Imker am Anfang

Zuerst gibt es viel zu lernen. Jeder Handgriff dauert länger als bei einem erfahrenen Imker. Es empfiehlt sich, einem erfahrenen Imker über die Schulter zu schauen und um Tipps zu fragen.
Imkervereine und Bieneninstitute bieten Kurse und Workshops an. Sie sollten von diesem Angebot Gebrauch machen.
Nach 1 bis 2 Jahren haben Sie die Sache im Griff. Sie entscheiden wie viele Völker Sie halten und damit wie viel Sie investieren.

Zeitaufwand

Statistisch gesehen besitzt der typische Hobby-Imker 8 Völker. Aber die Spannbreite ist groß. Die meisten beginnen mit 2-3 Völkern.

Engagierte Hobby-Imker betreuen bis zu 20 Völker und mehr.
Während Frühjahr und Sommer muss man die Völker und die mögliche Tracht im Auge behalten. Geht die Blütezeit einer Trachtpflanze zu Ende, so müssen die Beuten eventuell umgesetzt werden.
Schlägt das Wetter um, sollte kontrolliert werden, ob die Beuten ausreichend geschützt sind. Bei einer trachtlosen Phase innerhalb der Saison muss nachgeschaut werden, ob in den Völkern ausreichend Vorräte vorhanden sind. Oder kommt ein Volk in Schwarmstimmung? Also ist man ein- bis zweimal die Woche bei den Völkern.

Der Winter ist generell die Zeit der Ruhe. Es reicht völlig aus alle 1-2 Wochen die Beuten von außen zu kontrollieren.

In eigener Sache

Es taucht immer wieder die Frage auf: "Muss ich einem Verein beitreten?"

Nein, muss man nicht aber trotzdem ist dies sehr zu empfehlen. Jeder Verein bietet ein gewisses Mass an Serviceleistungen an. Die wichtigsten sind:

  • Monatsversammlungen: Sie dienen dem Informationsaustausch und dem gegenseitigen Kontakt unter den Mitgliedern.
    Hier erfährt man die lokalen Neuigkeiten was die Bienenhaltung betrifft und lernt die Nachbarimker kennen.
    Zum Verkauf anstehende Bienenvölker, Bienenköniginnen, Gerätschaften oder von ganzen Bienenhäusern erfährt man meist hier.
  • Bienenzuchtberater: Er hilft weiter bei allgemeinen Fragen und Problemen mit der Bienenhaltung. Organisiert den Grundausbildungskurs für Anfänger. Ein wichtiger Teil ist die "Gruppenberatung". An den Monatsversammlungen wird ein aktuelles Thema behandelt und auf Fragen der Teilnehmer eingegangen.
  • Zuchtchef: Berater in Fragen der Zucht und Auswahl geeigneter Bienenköniginnen. Organisiert Königinnenzuchtkurse, die den Schritt vom Bienenhalter zum Bienenzüchter ermöglichen. Meist auch eine gute Bezugs- oder Vermittlungsquelle für Königinnen und ganzen Bienenvölkern.
  • Honigobmann: Zuständig für die Qualität und Fragen rund um dieses wichtigste Produkt der Imkerei.
  • Bieneninspektor: Dies ist eine Amtsperson und zuständig bei Krankheiten und abnormalen Verhalten von Bienenvölkern.

 

Wenn Sie Fragen zum Grundkurs zur Imkerin oder zum Imker haben dann bitten wir Sie uns zu kontaktieren.
Viele Fragen können auch im persönlichen Gespräch beantwortet werden.

 

 

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